Künstliche Intelligenz (KI) & Datenschutz
Kleine oder große Helfer, die mit Künstlicher Intelligenz die Bewältigung verschiedenster Aufgaben unterstützen oder erleichtern, finden sich mittlerweile in so gut wie jedem Unternehmen.
Sei es die Nutzung von ChatGPT, Midjourney oder Microsoft Copilot zur Generierung von Inhalten oder die Entwicklung eigener KI-Systeme, um diese am Markt anzubieten, oder sie in der eigenen Organisation zu nutzen.
Bei der Entwicklung und beim Einsatz von KI ist schon jetzt ein Dickicht an Regeln zu beachten, die kaum mehr überschaubar sind. Wir helfen Ihnen als Experten für KI & Datenschutz, den Überblick zu behalten und unterstützen Sie pragmatisch bei der Umsetzung gesetzlicher KI-Regulierung.
Unsere Leistungen
Darum ist KI-Compliance für Unternehmen entscheidend
KI ist eine Schlüsseltechnologie und revolutioniert schon jetzt Organisationen, Anwendungen und ganze Unternehmenskulturen. Wer sich nicht an die neuen Möglichkeiten, die KI eröffnet, anpasst, droht im globalen Wettkampf der Unternehmen weit zurückzufallen.
Doch die Entwicklung und der Einsatz von KI sind streng reguliert. Die EU hat mit der KI-Verordnung (KI-VO) das weltweit erste Regelwerk mit umfassenden Leitplanken für die neue Technologie verabschiedet. Diese gibt einzuhaltende Standards nicht nur für Entwickler, sondern auch für Anwender von KI vor.
Daneben gelten weitere Gesetze, die regelmäßig beachtet werden müssen, nicht zuletzt die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Jede Organisation muss sich daher mit diesen Spielregeln auseinandersetzen.
Bei Nichtbeachtung drohen harte Strafen durch Aufsichtsbehörden sowie der Vertrauensverlust bei Kunden und Partnern.
Diese Regeln gelten für den Einsatz von KI
Der geschäftliche Einsatz von Künstlicher Intelligenz unterliegt in der EU vor allem zwei zentralen Regelwerken: der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und der KI-Verordnung (KI-VO). Beide verfolgen unterschiedliche Zielrichtungen und greifen dennoch ineinander.
Die DSGVO bildet das Fundament des europäischen Datenschutzrechts. Sie definiert, wie personenbezogene Daten erhoben, verarbeitet und gespeichert werden dürfen. Auch wenn sie KI-Systeme nicht ausdrücklich behandelt, gelten ihre Grundprinzipien wie Zweckbindung, Transparenz und Datenminimierung uneingeschränkt für KI-Anwendungen, sobald personenbezogene Daten betroffen sind.
Die KI-VO hingegen adressiert den Einsatz von KI ausdrücklich und sehr konkret. Sie legt fest, unter welchen Bedingungen KI-Systeme genutzt werden dürfen, welche Anwendungen innerhalb der EU verboten sind und welche zusätzlichen Pflichten bei sogenannten Hochrisiko-KI-Systemen einzuhalten sind. Damit schafft sie erstmals einen einheitlichen Rechtsrahmen speziell für KI.
Für eine rechtskonforme Nutzung von KI reicht es daher nicht aus, ausschließlich den Datenschutz im Blick zu behalten. Erst ein ganzheitlicher Compliance-Ansatz, der sowohl DSGVO als auch KI-VO berücksichtigt, sorgt für vollständige Rechtssicherheit.
Wer KI strategisch und rechtssicher einsetzen möchte, sollte daher beide Regelwerke nicht isoliert betrachten, sondern als zusammenhängenden Compliance-Rahmen verstehen.
KI-Nutzung und Datenschutz nach der DSGVO
Im Zusammenhang mit KI ergeben sich aus der DSGVO eine Vielzahl praktischer Anforderungen. Zu den wichtigsten Handlungsfeldern zählen insbesondere:
- Nachvollziehbare Dokumentation darüber, wie KI-Systeme personenbezogene Daten speichern und verarbeiten
- Prüfung, ob eingesetzte KI-Tools die hohen Datenschutzstandards der DSGVO wahren
- Überarbeitung von Datenschutzhinweisen sowie Schaffung einer gültigen Rechtsgrundlage
- Abschluss von Auftragsverarbeitungsverträgen (AVV) mit Anbietern von KI-Lösungen
- Beachtung besonderer Vorgaben bei internationalen Datenübermittlungen, etwa in Drittstaaten wie die USA
- Durchführung von Datenschutz-Folgenabschätzungen bei sensiblen Daten, beispielsweise im Gesundheitsbereich
- Umsetzung des Prinzips der Datenminimierung sowie zusätzlicher Schutzmaßnahmen wie Verschlüsselung oder Pseudonymisierung
- Etablierung klarer Prozesse für den Umgang mit Datenschutzverletzungen und die Kommunikation mit Aufsichtsbehörden
KI-Compliance nach der KI-Verordnung (KI-VO)
Die KI-VO setzt direkt beim Einsatz von KI-Systemen an und unterscheidet diese anhand ihres Risikopotenzials. Abhängig von der jeweiligen Risikoklasse ergeben sich unterschiedliche Pflichten für Unternehmen. Zu den zentralen Anforderungen gehören unter anderem:
- Systematische Einstufung aller eingesetzten KI-Anwendungen in die vorgesehenen Risikokategorien
- Umsetzung sämtlicher gesetzlich vorgeschriebener Maßnahmen je nach Risikostufe
- Schulung und Sensibilisierung der Mitarbeiter im Umgang mit KI-Systemen
- Erfüllung umfangreicher Dokumentations-, Transparenz- und Kennzeichnungspflichten
Lassen Sie bei KI & Datenschutz professionell unterstützen
Die Herausforderung beim Erreichen von Compliance im Bereich KI & Datenschutz beruht im Wesentlichen auf dem Zusammenspiel komplexer und schwer überschaubarer rechtlicher Rahmenbedingungen, einer sich ständig im Wandel befindlichen Technologie und der Beseitigung konkreter technischer und organisatorischer Hindernisse.
Mit dem richtigen Partner an Ihrer Seite können Sie dabei die Chancen und Möglichkeiten von Künstlicher Intelligenz für Ihr Unternehmen optimal nutzen und dabei Rechtssicherheit erlangen.
Unsere Experten unterstützen Sie mit Ihrem Fachwissen aus zahlreichen Rechts- und Compliance-Bereichen und helfen Ihnen, die Sie betreffenden Anforderungen in bestehende Strukturen zu integrieren. Das hilft Ihnen, Ihrem Geschäft nachzugehen, ohne die Organisation zu überlasten und dabei trotzdem alle rechtlichen Anforderungen an KI im Griff zu behalten.
